Musiker und DJs benötigen speziellen Gehörschutz

Die Soundanlagen von Orchestern, Bands und Solisten, die auf Open Air Bühnen spielen, sind so konzipiert, dass sie auch prinzipiell leise Instrumente wie Panflöte oder Mundharmonika auf ein Schallniveau hieven können, dass sie leicht mit Tuben, Posaunen und Trompeten oder Saxophonen mithalten lässt. Die Geräuschpegel direkt auf der Bühne sind häufig ähnlich hoch wie in den ersten Zuhörerreihen vor der Bühne. Lautstärken von über 100 dB – das ist das Lärmniveau eines Presslufthammers - sind keine Seltenheit. Bei welcher Lautstärke Schäden am Gehörsinn auftreten können, hängt allerdings auch davon ab wie lange der Schall anhält. Weil es sich bei der Angabe des Schallniveaus in Dezibel (dB) um eine logarithmische Skala handelt, halbiert sich die tolerable Zeitspanne um je 3 dB Lautstärkenerhöhung. Während eine Lautstärke von 100 dB noch für etwa 15 Minuten tolerabel ist, ohne einen Hörschaden zu provozieren, verkürzt sich die Zeit auf 7,5 Minuten bei einem Geräuschpegel von 103 dB. Musiker der beliebten Open Air Festivals müssen auf effektiven Gehörschutz zurückgreifen, um nicht Gefahr zu laufen, irreversible Schädigungen ihres Gehörs zu erleiden. Das Gleiche gilt übrigens auch für DJs, die ihr Publikum mit wechselhaften Lautstärken beglücken, die sich bis zum Extrem steigern können.

Die meisten Musiker haben die Gefahr erkannt – nicht zuletzt am Beispiel hörgeschädigter Kollegen – und gehen mehr und mehr dazu über, effizienten Hörschutz zu tragen. Es stellt sich allerdings für sie der leichte Zielkonflikt heraus, dass sie ihr Gehör wirksam vor Hörschäden schützen müssen, dass sie aber ihre Musikerkollegen hören müssen, um synchron im Takt bleiben zu können, und sie müssen ihr eigenes Instrument in der unverfälschten Tonlage hören können, um die Tonhöhe sicher zu treffen oder geringfügig anzupassen.

Alle die oben erwähnten Bedingungen, die Open Air Musiker an einen effizienten Gehörschutz stellen, erfüllen die SANOHRA noise Ohrenstöpsel. Sie dämmen den Lärm mit einem hervorragenden SNR (Single Number Rating) Wert von 23 dB. Die Dämmung des Schalls erfolgt nahezu gleichmäßig über das gesamte hörbare Frequenzband. Nur die tiefen Töne werden geringfügig weniger stark gedämmt, weil sie teilweise als Körperschall aufgenommen und per Knochenleitung das Innenohr erreichen.

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